LANDSCHAFTSquadrat

Helena Seyfarth
6. Semester Bachelor

haus des lichts | LANDSCHAFTSquadrat | althofen


Als erster Schritt erfolgte in diesem Projekt die Verortung des Museums, die von jedem Studierenden begründet selbst getroffen wurde. Nach ausführlichen Analysen in verschiedenen Maßstäben, sowohl vom gesamten Ort Althofen als auch vom favorisierten Bauplatz, entschied ich mich, meinen Entwurf am Kalvarienberg nahe der Altstadt zu planen. Fünf Kennzeichen führten zu jener ausgewählten Situierung. Zum einen eignet sich die exponierte Lage besonders, um interessante Belichtungssituationen im Museum zu jeder Tageszeit zu schaffen, ein bereits vorhandener Fußgängerweg über das Hanggrundstück gab Anlass dazu, diese parkähnliche Situation aufzugreifen und dort im Zuge des Museumsneubaus einen Freiraum mit Mehrwert zu schaffen, zum anderen ermöglicht die Hanglage ein interessantes Spiel mit ober- und unterirdischen Gebäudeteilen. Hinzu kam außerdem, dass das Grundstück für alle Personengruppen eine gute Erreichbarkeit aufwies und ein Wanderweg hier direkt neben dem Grundstück auf den Kalvarienberg führt. Diese Beweggründe verursachten die Idee, ein Gebäude zu entwerfen, welches sich ideal in die vorhandene Topografie einfügt und dabei auch von außen kein Hindernis darstellt, indem es so in die Landschaft eingebettet ist, dass ein Überqueren des Geländes/Gebäudes durch begrünte Dächer ungehindert möglich ist. Wegverbindungen wurden aufgegriffen und gestärkt. Durch diesen Ansatz und verschiedene Versuche im Modell entstanden drei Kuben, die unterirdisch miteinander verbunden sind. Der Grundriss wurde so gestaltet, dass im Gebäudeinneren ein Rundgang geschaffen wurde und somit Bewegungszirkulationen sowohl im Innenraum als auch im Außenraum gewährleistet werden.