URUGUAY

Studienreise

PROGRAMM ARCHITEKTURREISE
8. bis 18. September 2019

MONTEVIDEO

Museum Casa Vilamajo . 1930
JULIO VILAMAJ.

Gimnasio y Colegio Don Bosco . 1983
ELADIO DIESTE

Shopping Center . 1984
ENRIQUE COHE, G.MEZ PLATERO, ELADIO DIESTE

Escuela N. 47 . Washington Beltr.n . 1957
GONZALO RODRIGUEZ OROZCO, HUGO RODRIGUEZ JUANOTENA

Casa Dieste . 1974
ELADIO DIESTE

Iglesia de Atl.ntida Cristo Obrero y Nuestra Senora de Lourdes (Church of Christ the Worker) . 1958
ELADIO DIESTE

Iglesia de Malvin Nuestra Sra de Lourdes . 1965
ELADIO DIESTE

Colegio y Liceo La Mennais . Justino Serralta, Carlos . 1958
ELADIO DIESTE

VICMAN – Cooperativa de Viviendas Malvin Norte . 1971
ALFREDO NEBEL FARINI, ELADIO DIESTE

Urnario Municipal del Cementerio del Norte . 1959
NELSON BAYARDO

Iglesia Parroquial San Juan Bosco . 1966
ELADIO DIESTE

SALTO

Busterminal Terminal Municipal de Omnibus . 1974
NESTOR J. MINUTTI, ELADIO DIESTE

Sportspavillion
ELADIO DIESTE

Parador Ayui . 1976
ELADIO DIESTE

 

Die Architekturreise am Beginn des 3. Semester Bachelor ist ein wichtiger Bestandteil der Lehre. Sie ermöglicht den Studierenden das Eintauchen in neue Stadträume und einzelne Gebäude sowie das Kennenlernen lokaler Handwerkstechniken. Durch Erzählungen von Architekt*innen, Erfahrungen der Bewohner*innen, Rückmeldungen von Handwerker*innen und den eigenen Eindrücken, gehen diese Architekturreisen weit über das theoretische Studieren hinaus. Dank der Ziegel-Stiftungsprofessur konnten wir nach Uruguay reisen, um neben Vertreter*innen der Lateinamerikanischen Moderne, vor allem die Bauwerke des Bauingenieurs Eladio Dieste zu besichtigen. Aus traditionellem Ziegel, kombiniert mit bewehrtem Aufbeton, konstruierte Eladio Dieste Hallendächer mit einer Spannweite von 50 m – stützenfrei. Bei einem Busterminal balancierte er 24 m lange selbsttragende Tonnengewölbe jeweils nur auf einer Mittelstütze. Mit einer dünnen, gelöcherten Ziegelschale baute er bis zu 60 m hohe Türme. In Atlantida gestaltete Eladio Dieste eine Kirche mit wellenförmig gekurvten Ziegelwänden und einem ebenfalls zweifach gekrümmten Dach. Kleine bunte Lichtöffnungen, dünne Marmorscheiben in der Giebelwand und eine Lichtkuppel über dem Altar, geben dem Raum stimmungsvoll Licht. Es ist gerade dieses Zusammenspiel aus sensibler Ingenieurskunst und dem besonders reduzierten und sorgfältigen Umgang mit dem Material Ziegel, der uns in Uruguay so beeindruckt hat.

 

Die Exkursion ist Teil des Schwerpunktes ZIEGEL 2019/2020.

Lehrende
Florian Anzenberger . Sonja Hohengasser . Sabrina Obereder . Jürgen Wirnsberger

Studierende
3. Semester Bachelor