DORFBAU

 

 

Entwerfen Bachelor/Master . Regionales Bauen

„Wer auf dem Land baut, will anders wohnen als in der Stadt!“ – Franz Riepl

 

Wer sich heute zum Bauen und Wohnen auf dem Land äußert, muss sich fast entschuldigen. Den Mettropolen gehört die Zukunft, urbaner Lifestyle zählt.

Andere Qualitäten gib es kaum mehr.

 

Trotzdem ist die Sehnsucht am „Land“ zu wohnen groß – aber wie? Gibt es neue zeitgemäße Konzepte? Kann Wohnen und Arbeiten im digitalen Zeitalter „Industrie 4.0“ wieder vereint und sinnvoll an einem Ort stattfinden? Kann somit das Residieren am Land wieder zum aktiven Wohnen am Land werden – zur Integration in gesellschaftliche Strukturen und damit verbunden die Stärkung des für die ländlichen Regionen prägenden Vereinswesen?

 

Welche Wohnkonzepte können einerseits die unterschiedlichen Bedürfnisse von Singlehaushalten, Alleinerziehenden, unterschiedlichen Familienkonzepten und Senioren beherbergen und außerdem auf sich verändernde Lebensbedingungen mit wachsenden und schrumpfenden Familienverbänden reagieren. Welche Siedlungsstrukturen ent-

sprechen den heutigen Bedürfnissen und gehen respektvoll mit der Landschaft, das große Gut Kärntens und des Alpenraumes, um?

 

Anhand von drei Orten (Seeboden, Obermillstatt, Sappl) mit drei unterschiedlichen

Qualitäten und Fragestellungen soll dem Genius Loci auf- und nachgespürt werden um daraus neue Ansätze für das Wohnen und Arbeiten am Land zu entwickeln.

 

// VERDICHTEN

WELCHE Arten der Verdichtung sind passend und WIE dicht kann es werden?

// ABGRENZEN

WO schließt man an und WIE gestaltet man den Übergang zur Landschaft

// WEITERBAUEN

WELCHE Qualitäten sind zu finden und WIE baut man diese weiter?

 

Pro Ort und Aufgabenstellung werden 4 bis 6 Studierende arbeiten und im Austausch mit den anderen Gruppen Antworten auf die genannten Fragen formulieren.

Wir starten mit einer intensiven Beschäftigung mit dem Ort und seinem umgebenden Landschaftsraum: Die Studierenden sollen Stärken und Schwächen des Ortes erkennen sowie relevante Themen und Typologien finden um entsprechende Zukunftsszenarien zu erarbeiten.

 

Es geht um zeitgemäßes „Weiterbauen“, um eventuell notwendige „Reparaturen“ sowie das „Schaffen von Identität“ für das Dorf und den ländlichen Raum!

 

Lehrende

Florian Anzenberger . Elisabeth Leitner . Jürgen Wirnsberger

 

Studierende

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